FacAIlity

Unsere Vision

Wir geben Gebäuden eine Stimme.

Menschen kümmern sich um Bewohner, Bestand und Zukunft. Um alles andere kümmert sich das Gebäude.

Ein Wohnhaus der siebziger Jahre im Wandel: links die gealterte Fassade, rechts sanierte Balkone und ein Solardach, verbunden durch blaue digitale Linien.

Woran wir glauben

Das Gebäude weiß am besten, was es braucht. Kein Mitarbeiter ist so oft vor Ort wie das Gebäude selbst.

Bewohner

Privates bleibt privat.

Das Gebäude hat Einblick in seine Anlagen und Systeme, nicht in das Leben seiner Bewohner.

Wissen

Das Haus trägt seine Geschichte in sich.

Und die Erfahrung aller, die es je betreut haben. Sie gehört dem Eigentümer, nicht der Software. Und sie ist da, wo sie gebraucht wird: nachts, im Notfall, am ersten Arbeitstag des neuen Technikers.

Zukunft

Menschen setzen Ziele. Gebäude erreichen sie.

Der Sanierungspfad entsteht aus der Geschichte des Hauses. Wann einzelne Maßnahmen umgesetzt werden, entscheidet das Team.

Handwerk

Die Handwerker von morgen haben Helfer, die nie müde werden.

Für das Gefährliche und das Eintönige. Das Können bleibt beim Menschen.

Ein Tag in zehn Jahren.

Ein Mehrfamilienhaus, Baujahr 1974, vierzig Wohnungen, teilsaniert, im Bestand einer Genossenschaft. Ein Dienstag im November.

  1. Die Heizung

    Der Druck im Heizkreis fällt. Das Haus kennt das: Vor Jahren dasselbe, damals war es das Ausdehnungsgefäß. Es weiß, welches verbaut ist, bestellt das Teil und fragt im Handwerkernetz, wer heute Zeit hat und dieses Gerät kennt. Um sieben ist der Termin bestätigt. Die Bewohner bekommen eine Nachricht, bevor die erste Wohnung kalt wird. Die Technikerin sieht beim ersten Kaffee eine Zeile: Heizung, Druckabfall, Ursache bekannt, Handwerker um zehn. Nichts zu tun.

    Ausdehnungsgefäß und Ventil einer Heizungsanlage, blau markiert.
  2. Der Sturm

    Der Wetterdienst warnt für den Abend. Das Haus schickt die Drohne aufs Dach. Zwei Ziegel sitzen locker, an derselben Stelle, an der schon einmal nachgearbeitet wurde. Der Dachdecker ist um zwei da, lange vor dem Wind. Niemand musste bei Sturm auf eine Leiter.

    Eine Inspektionsdrohne nähert sich zwei blau markierten, lockeren Dachziegeln.
  3. Der neue Kollege

    Erster Arbeitstag. Er kennt das Haus nicht, also fragt er es: Was muss ich wissen? Das Haus antwortet: Der Hausmeister hat vor Jahren gesagt, bei Starkregen steht im Keller links Wasser – seit der Drainage nicht mehr. Die Tür zum Technikraum klemmt bei Frost, das weiß der Schlosser. Am Nachmittag ist der neue Kollege handlungsfähig. Nicht in einem Jahr.

  4. Die Zukunft

    Die Abteilung sitzt mit der Geschäftsführung zusammen. Auf dem Tisch liegt der Sanierungspfad des Hauses, den es selbst erstellt hat: erst Fenster, dann Dach, dann Heizung, mit Kosten aus seiner eigenen Geschichte und der CO₂-Wirkung jedes Schritts. Das Haus schlägt vor. Die Menschen entscheiden, was wann kommt und wofür das Geld reicht.

  5. Der Abend

    Eine Bewohnerin sagt ihrem Telefon, dass der Küchenhahn tropft. Morgen um acht kommt jemand, der schon weiß, welches Ventil verbaut ist, und das passende Teil dabei hat. Die Technikerin geht pünktlich. Sie hat heute nichts koordiniert, nicht telefoniert, keine Liste geführt. Sie hat entschieden.

„Über elf Jahre habe ich erlebt, wie das Wissen über unsere Häuser abends mit nach Hause ging und irgendwann in Rente. Oft war es im Notfall nicht dort, wo es gebraucht wurde. Das ganze Unternehmen hat funktioniert, weil die Menschen mit diesem Wissen einfach da waren. Ich will, dass eine Technikerin abends nach Hause geht und weiß: Das Haus passt auf sich selbst auf."
Sascha Kierner, Gründer und CEO

Für die Menschen, die Gebäude betreuen. Und für die, die darin wohnen.

Technikerinnen und Techniker

Sie koordinieren nicht mehr, sie entscheiden. Wer neu anfängt, ist ab dem ersten Tag handlungsfähig.

Hausmeister und Objektbetreuer

Was sie über ihre Häuser wissen, geht nicht mehr verloren. Sie sind die wichtigste Quelle des Gedächtnisses.

Handwerker

Sie bekommen die Aufträge, die zu ihnen passen, mit allem, was das Haus über die Stelle und das Bauteil weiß.

Bewohner

Sie erfahren, was passiert, bevor sie fragen müssen. Ihr Zuhause bleibt ihr privater Raum: Das Gebäude kennt Technik, keine Menschen.

Erfahrung geht nicht mehr in Rente.

Was Menschen über ein Haus wissen, bleibt bei dem Haus, auch wenn sie gehen.

Die CO₂-Bilanz entsteht im Betrieb, nicht im Projekt.

Das Haus kennt seinen eigenen Sanierungspfad.

Wir starten in Deutschland, bei Wohnungsunternehmen mit eigener technischer Abteilung. Dort geht in den nächsten Jahren mehr Erfahrung in Rente als je zuvor. Das ist erst der Anfang: Gebäude, die ihr Wissen verlieren, gibt es überall – und es werden immer mehr.

Gemeinsam mehr erreichen.

Wohnungsunternehmen

Sie verantworten einen Bestand mit eigener technischer Abteilung? Die ersten Gebäude, die eine Stimme bekommen, bauen wir mit Ihnen.

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Partner und Verbände

Sie vertreten Wohnungsunternehmen, Handwerk oder Technik, die in Gebäuden steckt? Lassen Sie uns über ein gemeinsames Gedächtnis sprechen.

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Talente

Sie wollen an Gebäuden arbeiten, die sich um sich selbst kümmern? Wir suchen Menschen aus der Wohnungswirtschaft und aus der KI.

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Sie investieren in Infrastruktur für Gebäude? Sprechen Sie mit uns: info@facaility.de

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